Aus dem Archiv: Wie alles begann

Manchmal wühlt man in alten digitalen Kisten und findet dinge, die einem regelrecht den Atem rauben. Ich habe heute meinen 2. Eintrag aus meinem alten Blog wiedergefunden. Wenn ich diese Zeilen heute lese, mit allem, was in der letzten zeit passiert ist – dem Schlaganfall, der zerschmetterten Vase, der völligen Ungewissheit zwischen uns –, dann … Read more

Nachwehen – Kapitel 2

Mir ging es lange zeit nicht gut. Es war nicht einfach nur eine schlechte Phase, es war die Hölle. Ständige angst und eine Panik, die einem buchstäblich die kehle zuschnürt, dass irgendwas passiert. Mehrere krankenhausbesuche wegen Panik Attacken, die sich im Endeffekt als nichts von dem rausgestellt haben, was ich dachte, dass es ist. Aber … Read more

Nachwehen – Kapitel 1

Als ich im Krankenhaus war wegen dem Schlaganfall, kann ich mir heute nur ausmalen, welche Gedanken sie eigentlich hatte. Ich versuche mich in sie reinzuversetzen. Ich wäre komplett fertig mit der Welt, wenn SIE im Krankenhaus wäre und ich in ihrer haut stecken würde. Ich würde mir ständig Vorhaltungen machen, wie nah sie am ende … Read more

Mir geht es gut

Mittlerweile ist Remon mein 2. Zuhause geworden. Remon ist der Besitzer einer schnuckeligen kleinen Bäckerei in meiner Straße. Ein äußerst sympathischer Ägypter mit der Weltanschauung eines modernen Menschen – kein Mensch, der alte traditionelle Werte seines Landes vertritt, sondern ein netter Mensch, mit dem man echt gut reden kann. Ein Mensch, der einem gerne zuhört. … Read more

Doppeluhrzeiten

16:16 17:17 20:20 00:00 Den ganzen Tag begleiten mich solche Uhrzeiten wie 12:12 oder 13:13 usw. Liegt vielleicht daran, dass ich wie blöde aufs Handy schaue und warte, ob eine Nachricht von ihr endlich eintrudelt, in der sie mir die Antwort gibt, ob sie das mit uns will oder nicht. Oder in der sie einfach … Read more

Der Blick

in meinen eigenen Spiegel In den letzten texten ging es viel um sie. Um das, was sie getan hat, was sie nicht gesagt hat und wie sehr mich das alles zerreißt. Bevor das hier aber wie eine einseitige Anklageschrift wirkt, muss ich etwas ganz klarstellen: Das hier ist mein Blog. Er gibt logischerweise nur meine … Read more

Familie über alles

Ich bin ein familienmensch. Einer, der alles stehen und liegen lässt, wenn es der familie nicht gut geht. Einer, der mit 160 über die Wagramerstraße brettert, weil seine schwester um halb 2 nachts anruft und am telefon heult, weil ihr freund gemein zu ihr war. Ich hab 20 min nach Deutsch-Wagram gebraucht damals. Und ich … Read more

Das digitale Nachspiel

und der fehlende Schlussstrich Wenn einer von beiden definitiv nicht mehr will und absolut nichts Positives mehr an dieser Beziehung sieht, dann sollte es endgültig beendet werden. Ein sauberer Schlussstrich und ende. Kein kontakt, kein Garnichts mehr. Wir aber wollten weiter gehen. Das war nach jedem Streit so. Zwischen uns ist irgendwas, ich weiß nicht … Read more

Der tiefe Schnitt

und der eigene Wert Wenn ich an den Betrug zurückdenke, versteht mich bitte nicht falsch: Ich denke nich primär daran, was genau passiert ist, was sie gemacht hat.Ich denke an das Gefühl, das sie mir damit gegeben hat. Das Gefühl, ein absolutes Nichts zu sein. Niemand zu sein, der irgendeinen wert hat. Als wäre ich … Read more

Die Abmachung

und die zerschmetterte Vase Am Anfang unseres Zusammenseins, noch vor unserer eigentlichen Beziehung, hatten wir eine ganz klare Abmachung. Eine feste Regel: Keine anderen Sexualpartner. So wie es kam, kam es irgendwann zu einem Streit wegen einem Bild (das erkläre ich euch ein anderes mal genauer). Daraufhin haben wir Schluss gemacht. Besser gesagt: Ich habe … Read more

Mein altes Universum und die neue Realität

​Einige von euch wissen vielleicht, dass das hier nicht mein erster Versuch ist, das Chaos in meinem Kopf aufzuschreiben. Ich hatte bereits einen Blog. Er lag auf meinem alten Server, bis sich dort leider die Festplatte mit einem Defekt verabschiedet hat – und mit ihr all meine damaligen Zeilen.Gott sei dank habe ich manches noch … Read more

Das offene Buch

oder das klacken der Schreibmaschine Es ist 1:43 Uhr. Die Dunkelheit erdrückt mich nicht. Es ist die Kälte. Neben mir surrt die Klimaanlage. Wie ein unermüdlicher, Parasit aus Metal und Plastik, gesteuert von einer Intelligenz und Abläufen, die per Stromimpulsen gesteuert werden. Sie bläst mir Eises-luft direkt auf meinen Brutkorb. Auf die nackte Haut. Mein … Read more